Stadtrechte seit dem Jahr 1920
95,6% Letten
2,9% Russen
1,5% andere
Sport: Fußball, Eishockey, Basketball, Volleyball, Tischtennis, Radfahren, SpringreitenMusik: Blaskapelle, Jazzband, zwei Chöre, Volksmusik, Theatergruppe, Volkstanzgruppe (Ievina), Jagd und Fischerei
Die ersten Kontakte zwischen Wiesenbach und Smiltene kamen durch unseren
Mitbürger Walter Westermann zustande, der eine Zeitlang am Gymnasium
Smiltene die deutsche Sprache unterrichtete.
Mit dem Auftritt der Volkstanzgruppe in Wiesenbach anläßlich des
Folkloreabends der hiesigen Kulturgemeinschaft 1994 begannen viele persönliche
Kontakte, und die gegenseitigen Besuche von Musikkapellen, Volkstanzgruppe
und Kulturgemeinschaft verstärkten die Beziehung.
1996 erhielt Walter Westermann für seine besonderen Verdienste in Smiltene
die Ehrenmedaille der Stadt.
Übernachtungsmöglichkeiten bestehen in einem kleinen Hotel mit 23 Betten. Die Kosten liegen für ein Zimmer mit Frühstück bei 17 bis 23 DM.
Die aufstrebende Kleinstadt im Nordosten von Lettland mit einem breiten Schul- und Kulturangebot möchte die Kontakte zu Wiesenbach und seinen Einwohnern weiterhin verstärken.
Rathaus Smiltene, Pilsetas valde, Pils iela 2, LV 4729 Smiltene
Telefon 00371 4772235 Fax 00371 4772786
smigi@latnet.lv
Auf dem höhsten Berg Smiltene – Certenes Schlossberg (153 Meter über dem Meerspiegel) – stand das alte lettische Holzschloß.
Das Schloß wurde im 12. und 13. Jahrhundert bewohnt.
Im Jahre 1224 wurde Smiltene von den deutschen Eroberern unterworfen. Im Jahre
1523 wird Smiltene schon als Stadt in den Geschichtsquellen genannt. Im Jahre
1560 wird Smiltene von den Eroberern des Russischen Zaren zerstört. Später
gehörte Smiltene und Umgebung zuerst zu Polen, Schweden und danach ab
dem Jahre 1721 bis 1918 zu Russland.
Im Jahr 1895 hat Fürst Paul Liven das Landgut Smiltene gekauft. Er hat
dann das Krankenhaus gebaut (wird noch heutebenutzt) und in Smiltene das erste
Wasserkraftwerk im Baltikum installiert.

Auf dem Wappen Smiltene sieht man drei Hügel, die das hügelige
Relief von Smiltene symbolisiert. Über den Hügel fliegen drei silberne
Habichte.
Smiltene ist heute eine wirtschaftlich aktive Stadt. Das zeigt sich auch in
der großen Zahl von Geschäften (61).
Seit einem Viertel Jahrhundert ist Smiltene eine "Straßenbaustadt".
Das bezeugt heute noch der Sitz (Zentrale) der seit 40 Jahren bestehenden
Straßen- und Brücken Baufirma "8-CBR GmbH", der zweitgrößten
in ganz Lettland. Dieser Betrieb ist der größte Arbeitsgeber in
Smiltene. Bei Smiltene befinden sich zwei weitere große Betriebe der
Holzbearbeitung und Holzbeschaffung. Viele Leute aus Smiltene haben dort ihre
Arbeitsplätze.
Smiltene ist ein Stadt der Schulen. Im Gymnasium Smiltene, die in diesem Sommer das 90-jährige Jubiläum gefeiert hat, lernen 1100 Schüler. Sie kommen auch aus anderen Städten und Gemeinden der Umgebung. Weiter gibt es eine Berufschule, wo man die technische Fächern lernen kann, sowie eine Landwirtschaftliche Schule. Den Kindergarten Smiltene besuchen 240 Kindern; ein weiterer Bedarf an Kindergartenplätzen ist vorhanden. In Smiltene ist auch eine Kunstschule und eine kommunale Musikschule, die im Jahr 1957 gegründet wurde.
Das kulturelle Leben ist in Smiltene immer sehr aktiv gewesen. Die Volktanzgruppe "Ievina" ist in Lettland gut bekannt und hat auch viele ausländischen Konzertreisen unternommen. Die Gruppe war mehrmals in Wiesenbach, Deutschland, in Italien, Franckreich und den nordischen Ländern. Der Jugendchor "Lido" (Gymnasium Smiltene) hat den Grand Prix in Vilnius (Litauen) bekommen. Das Orchester "Smiltene" ist eines der besten in der Region Vidzeme.
Seit dem Jahr 1996 kommt die Zeitung "Smiltenite" für die Stadt Smiltene und Umgebung heraus. Es gibt auch lokales Fernsehen für Smiltene und das Umland.
In den letzten neun Jahren hat haben sich auch die internationalen Freundschaftskontakte mit den ausländischen Gemeinden entwickelt. Es bestehen sehr gute und feste Kontakte mit Wiesenbach, Willich-Neersen und Bremen (Deutschland), so wie mit Nakskov (Dänemark). Die Stadt Smiltene freut sich über diese Kontakte und sucht weitere Möglicheiten, diese weiter zu entwickeln und auszubauen.