Allgemein

Wiesenbach schützt seine Streuobstwiesen:

Obstbaum-Pflanzaktion 2021

Obstwiesen brauchen Nachwuchs. Deshalb bezuschusst die Gemeinde Wiesenbach wieder hochstämmige Obstbäume zur Pflanzung in den Streuobstwiesen der Gemarkung. Zur Auswahl stehen wie immer Apfel-, Birn- und Kirschbäume, Walnussbäume, Zwetschgen, Mirabellen und Speierlinge.

Gutscheine gibt es ab dem 6. Oktober im Rathaus, Zimmer 6, bei Beate Friedetzki und Luzy Körtgen, immer mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr.

Pro Baum bezahlen Sie einen Eigenanteil von 10,00 €.

Bitte bringen Sie das Geld mit, wenn Sie Ihren Gutschein abholen.

Außerdem brauchen wir, wie immer, die Nummer des Grundstückes, auf dem die Bäume gepflanzt werden sollen.

Ihren Gutschein können Sie bis zum 11. Dezember 2021 bei der Baumschule Müller einlösen.


Live in Concert Symphonische Highlights

Einladung zum Jahreskonzert des Verbandsjugendorchesters Rhein-Neckar in Wiesenbach

Das Verbandsjugendorchester Rhein-Neckar ist anlässlich des 1250-jährigen Gemeindejubiläums zu Gast in Wiesenbach. Freuen Sie sich auf Musik auf hohem Niveau am 24. Oktober 2021 um 17:00 Uhr in der Biddersbachhalle.

Das VJO ist das Jugendauswahlorchester des Blasmusikverbands Rhein-Neckar und bietet allen ambitionierten Jugendlichen der Verbandsvereine die Möglichkeit mit anderen motivierten Musikern in einem großen sinfonischen Blasorchester unter professioneller Leitung zu musizieren.

Seit der Gründung im Jahr 2013 spielte das Orchester zahlreiche Konzerte innerhalb der Region, unternahm eine Konzertreise nach Österreich und nahm zuletzt sehr erfolgreich mit einem 2. Preis beim Wettbewerb für Jugendorchester BW-Musik in Balingen teil. Auch für die Zukunft sind weitere spannende Projekte geplant.

Die Jugendlichen treffen sich in der Regel einmal im Monat zu einer Probe, um die Auftritte und Konzerte effektiv vorzubereiten. Das VJO Rhein-Neckar besteht aktuell aus rund 60 Musikerinnen und Musikern aus dem gesamten Verbandsgebiet und steht seit 2017 unter der Leitung von Dirigent Dominik M. Koch.

Eintritt:

Abendkasse: 14,-€
Vorverkauf: 12,50€
Schüler/ Studenten: 10,-€  
Kinder unter 12 Jahren sowie Rollstuhlfahrer mit einer Begleitperson erhalten freien Eintritt   

Vorverkaufsstellen:

kontakt@bvrn.de
Tel.: 06205- 397831

Musikverein Wiesenbach e.V.

Verbandsjugendorchester Rhein-Neckar e.V.

Einlass: 24. Oktober 2021, 16:00 Uhr


Drohnenpiloten aufgepasst!-Das Ordnungsamt informiert

Drohnenpiloten aufgepasst! – Das Ordnungsamt informiert

Besonders bei schönem Wetter summen nicht nur die Bienen, sondern auch die Drohnen. Nicht nur bei Dokumentarfilmern oder im Gewerbebereich werden bereits Drohnen eingesetzt, auch immer mehr Privatpersonen legen sich als Hobby eine Drohne zu.  Private Nutzer wissen dabei jedoch oft nicht, dass sie sich am Rande der Legalität bewegen. Obwohl die Drohne schon nach dem Auspacken flugbereit ist, sollte man auf einige wichtige Dinge achten die vielen Hobbypiloten oft nicht bekannt sind:

Seit Jahresbeginn gilt die neue EU-Drohnenverordnung.  Durch verschiedene Betriebskategorien wie

„offen“: (Startmasse < 25 kg, Flughöhe max. 120m)

„speziell“: (Startmasse > 25kg, Flughöhe < 120 m)

„zulassungspflichtig“: (Transport von Gütern oder Waren)

Die meisten für den Hobbygebrauch erhältlichen Drohnen fallen in die Kategorie „offen“. Drohnen dieser Kategorie die schwerer als 250g oder Drohnen die leichter sind als 250g aber mit einer Kamera oder einem Sensor ausgestattet sind (der Daten erfassen kann) müssen sich selbst beim Luftfahrtbundesamt (LBA) registrieren. Nach erfolgreicher Registrierung wird eine „Registriernummer“ ausgegeben, die an der Drohne sichtbar angebracht werden muss.

Drohnen die als Spielzeug gekennzeichnet sind, fallen in keine dieser Kategorien. Diese sind auch meistens leichter als 250g.

EU-Kompetenznachweis:

Jeder Fernpilot (Person die eine Drohne steuert oder überwacht) mit einer Drohne über 250g benötigt einen Kompetenznachweis.

Für Drohnen der Unterkategorien A1 und A3 (die Angabe der Unterkategorie findet sich üblicherweise auf der Verpackung bzw. in der beiliegenden Betriebsanleitung) ist ein theoretischer Test auf der Website des LBA erforderlich.  Für Drohnen die in die Kategorie A2 fallen muss für den Erwerb des Kompetenznachweis ein praktisches Selbststudium abgeschlossen sowie eine weitere Theorieprüfung erfolgreich durchgeführt werden.

Besonders wichtig bei einem privaten Einsatz von Drohnen ist die Einhaltung folgender Regeln:

  • Drohnen mit Kamera dürfen nicht über Wohngrundstücke geflogen werden, es sei denn der Eigentümer hat ausdrücklich zugestimmt.
    • Ausnahme: Drohnen mit einem Gewicht unter 250g ohne Kamera.
  • Weitere Flugverbotszonen: Krankenhäuser, Gefängnisse, Kraftwerke, Industrieanlagen, Flugplätze.
  • Innerhalb eines Naturschutzgebiets gilt ein dauerhaftes Drohnenflugverbot.
  • Mindestens 100 Meter Abstand von Fernstraßen, Wasserstraßen, Bahnstrecken und Oberleitungen.
  • Mindestens 100 Meter Abstand von Menschenansammlungen, Katastrophengebieten, Unglücksorten, Bundeswehrgelände.
  • Nachts müssen Drohnen mit einem Blinklicht ausgestattet sein.
  • Das Mindestalter beträgt 16 Jahre
  • Es wird empfohlen eine Haftpflichtversicherung für seine Drohne abzuschließen. In vielen Fällen ist diese Versicherung sogar verpflichtend.

Rechtliches:

Besonders wichtig ist es insbesondere auf das Datenschutzrecht sowie das allgemeine Persönlichkeitsrecht Rücksicht zu nehmen.  Generell darf niemand ohne seine Einwilligung gefilmt oder fotografiert werden. Weiterhin gilt der Schutz des Persönlichkeitsrechts. Eine Drohne mit einer Kamera darf wie bereits vorgenannt nicht über fremde Grundstücke und deren Gärten bzw. Innenhöfe fliegen, die nicht von außen einsehbar sind. Der Grundstückeigentümer darf sogar die Drohne einfangen.   

Unfallgefahr:

Weiterhin ist zu bedenken, dass die Verbindung der Drohne nicht immer aufrechterhalten kann und die Drohne manchmal unvermittelt abstürzt. Durch die sich noch drehenden Rotorblätter sowie die Fallhöhe kann es zu schweren Verletzungen von unbeteiligten Personen kommen.


Bundestagswahl 2021 – Wahlscheinanträge über das Internet

Gemeinde

69257 Wiesenbach

Zur Bundestagswahl 2021 können Wahlscheine mündlich, schriftlich oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung beantragt werden. Wir bieten für Sie die Beantragung eines Wahlscheines per Internet an. Beim Aufruf des Links:https://ekp.dvvbw.de/intelliform/forms/kivbf/eGovCenter/pool/Wahlschein/KIVBF/dz_ebd_wahlschein/index?ags=08226097

erhalten Sie ein Erfassungsformular für Ihre Antragsdaten. Die Daten auf Ihrer Wahlbenachrichtigung müssen Sie in das Antragsformular eintragen. Ihnen steht es offen, sich die Unterlagen nach Hause oder an eine abweichende Versandanschrift senden zu lassen. Ihre Antragsdaten werden verschlüsselt über das Internet in eine Sammeldatei zur Abarbeitung übertragen. Sollten Ihre Antragsdaten nicht mit unserem dialogisierten Wählerverzeichnis übereinstimmen, erhalten Sie automatisch einen Hinweis. Der Wahlschein und die Briefwahlunterlagen werden Ihnen von uns anschließend per Post oder Amtsboten zugestellt. Für die automatische Prüfung Ihrer Daten benötigen wir unter anderem zwingend die Eingabe Ihrer Wahlbezirks- und Wählernummer. Sollten Sie Ihre Wahlbenachrichtigung nicht vorliegen haben, können Sie auch formlos per E-Mail an Anja.Poetzsch@wiesenbach-online.de einen Wahlschein beantragen. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihre Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort) angeben.

Bei Fragen zum Antragsverfahren wenden Sie sich bitte an das Wahlamt unter der Telefonnummer 950221 oder der o.g. E-Mail-Adresse.


Öffentlicher Personennahverkehr – Ruftaxifahrten nur von Mittwoch bis Sonntag

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass aufgrund der derzeitigen Corona-Situation die Ruftaxifahrten nur von Mittwoch bis Sonntag durchgeführt werden.

Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis und Beachtung.

Bleiben Sie gesund!


Der Pflegestützpunkt Rhein-Neckar-Kreis bietet Beratung und Unterstützung rund um das Thema Pflege

Der Pflegestützpunkt ist Anlaufstelle zu Fragen rund um das Thema Pflege und Versorgung. Fachkundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten unter Wahrung des Datenschutzes unabhängig, kostenfrei und umfassend.


ÖPNV – Fahrplanwechsel seit 13.06.2021

Am Sonntag, den 13.06.2021 fand der Fahrplanwechsel statt.

Ausführliche Fahrpläne zur Linie 737, 754, 755, S-Bahn 1, 2 bzw. 5 sowie Ruftaxi 7940 zwischen Neckargemünd und Langenzell können im Rathaus, Bürgerbüro abgeholt oder hier abgerufen werden.

Außerdem können aktuelle Informationen zu den Fahrplänen auf der Internetseite des VRN – www.vrn.de – abgerufen werden. Telefonisch erreichen Sie die Fahrplanauskunft unter 01805-8764636 (0,14/Minute Festnetz).


Pflegeleichte Alternativen

Nachdem im letzten Teil ein Überblick über Schottergärten gegeben wurde, geht
es in diesem Teil um mögliche Alternativen zu dieser Gestaltungsform.
Im Folgenden nun eine kleine Auswahl von Vorgarten-Gestaltungen. Gemeinsam
ist ihnen, dass sie sehr pflegearm und hübsch anzuschauen sind, sowie Nahrung
und Lebensraum für Insekten bieten.
Sie heizen sich im Vergleich zu Schottergärten nicht stark auf und Regenwasser
kann ungehindert versickern.

Staudengarten
Mit den richtigen Pflanzen ist ein Staudengarten relativ pflegearm, bunt und
zieht Insekten und Vögel an. Eine professionelle Zusammenstellung findet sich in
der sogenannten „Weinheimer Kiste“. Hier kann zwischen drei Ausführungen
(sonnig, halbschattig, schattig) die Kiste mit entsprechender Stauden-
Zusammensetzung gewählt werden.
Pflegeaufwand: anfangs regelmäßig gießen, bis die Pflanzen sich etabliert haben.
Dann nur noch bei starker Trockenheit nötig. Einmal im Jahr (Februar) die
Pflanzen bodennah abschneiden/mähen.
Bezugsquelle/Informationen: Bei „Müller Lebensraum Garten“ in Mauer kann
die „Weinheimer Kiste“ bestellt oder zusammengestellt werden.

Wildblumenwiese
Mit der entsprechenden Zusammensetzung ist auf einer Wildblumenwiese
immer etwas am Blühen. Auf einer ehemaligen Schotterfläche lässt sich nach
Entfernen der Folie relativ leicht eine Wildblumenwiese anlegen. Dafür kann
sogar ein Teil des Schotters (sofern er nicht zu groß ist) auf der Fläche verbleiben.
Er muss nur mit unkrautfreier Erde vermischt werden.
Pflegeaufwand: Die Wiese muss nur ein bis zweimal im Jahr gemäht werden. Das
Mäh-Gut sollte von der Fläche entfernt werden. (z.B. auf den Kompost oder
unter eine Hecke).
Bezugsquelle / Informationen: Der Naturpark Neckartal-Odenwald bietet für
solche Wiesen regionales Saatgut an. Auf der Homepage des Naturparks Neckar-
Odenwald finden sich außerdem hilfreiche Tipps zur Anlage einer
Wildblumenwiese.

Blumenrasen
Der Blumenrasen ist sozusagen ein Mittelweg zwischen Rasen und Wiese. Er ist
nicht so hoch wie eine Wiese, aber auch nicht so kurz wie ein Rasen.
Pflegeaufwand: Der Pflegeaufwand mit 3-5 maligen Mähen ist hier im Vergleich
zu den vorher vorgestellten Möglichkeiten etwas höher.
Bezugsquelle / Informationen: Zu bekommen ist das Saatgut für einen
Blumenrasen z.B. von Rieger-Hofmann bzw. deren Vertriebspartnern.

Stein- und Kiesgarten
Wer nicht auf Steinchen in seinem Vorgarten verzichten möchte: Es gibt auch die
Möglichkeit eines blütenreichen Kiesgartens. Dabei dient Kies oder auch
Lavasplit nur als Mulch. Die Pflanzen stehen hier deutlich im Vordergrund,
nehmen also ca. 80% der Fläche ein.
Auch ein Steingarten mit der typischen insektenfreundlichen Bepflanzung bietet
vielen Lebewesen Unterschlupf und Nahrung.
Was getan werden kann, wenn bereits Schottergärten vorhanden sind, darum
geht es im nächsten Teil.

Bild 1: Eine Blumenwiese ist bunt und bietet vielen Insekten Nahrung und Unterschlupf (Foto: Gemeinde Wiesenbach)

Bild 2: Ein Schottergarten hat für Insekten kaum etwas zu bieten (Foto: BUND Heidelberg)



Wiesenbacher Gärten sollen blühen

Die Artikelreihe zum Thema Schottergärten ist gestartet. Hier sind die bisher erschienenen Artikel zu finden, sowie weitere Informationen zum Thema.


Giftköder in Wiesenbach!

In der vergangenen Woche erreichten uns mehrere Anrufe im Bereich des Bachwegs und um das Rathaus seien Giftköder ausgelegt worden. Es wurden keine sichtbaren Köder festgestellt, die betroffenen Hunde litten nach dem Spaziergang an Vergiftungserscheinungen. Es ist nicht auszuschließen, dass solche Köder auch an anderer Stelle ausgelegt werden. Bitte passen Sie besonders gut auf Ihren Hund auf und beobachten Sie Ihr Tier damit es nichts vom Boden aufnimmt. Und falls Sie einen Giftköder finden, sammeln Sie ihn bitte ein und entsorgen Sie ihn sicher (in Papier verpackt über die Restmülltonne.) Man muss Hunde nicht mögen – aber es gehört schon einiges dazu, wenn man seiner Abneigung auf solche Art Ausdruck verleiht. Man fragt sich wirklich, was in solchen Köpfen vorgeht, und man mag sich wirklich nicht vorstellen, was passiert, wenn ein Hund oder ein anderes Tier (Fuchs, Igel, Vogel…), so einen Köder frisst – oder wenn Kinder ihn finden. Es soll übrigens tatsächlich möglich sein, den Hund dazu zu erziehen, dass er ohne das OK von Herrchen oder Frauchen draußen nichts frisst. Dies zumindest zu versuchen, ist bestimmt eine gute Idee. Im Internet gibt es übrigens mehrere Seiten, auf denen man Giftköder melden kann, und wo man als Hundehalterin feststellen kann, ob an einem bestimmten Ort Köder gefunden wurden, beispielsweise www.giftkoeder-alarm.com. Halten Sie die Augen offen!