Allgemein

Neues zur Grundsteuerreform 2025

Seit dem 01.07.2022 besteht die Möglichkeit über das ELSTER-Portal die Grundstückswerteerklärung im Rahmen der Grundsteuerreform 2025 zu tätigen.

Fristende für diese Erklärung ist der 31.10.2022.

Als Hilfestellung hat nun die Oberfinanzdirektion Karlsruhe hierzu einen entsprechenden Leitfaden entworfen, welcher bei der elektronischen Erklärungsabgabe zur Hand genommen werden kann.

Den Leitfaden finden Sie unter www.grundsteuer-bw.de sowie hier:


ÖPNV – Seit Sonntag, 12.06.2022 neue Fahrpläne

Am Sonntag, den 12.06.2022 fand der Fahrplanwechsel statt.

Ausführliche Fahrpläne zur Linie 737, 754, 755, 757, S-Bahn 1, 2 bzw. 5 sowie Ruftaxi 7940 zwischen Neckargemünd und Langenzell können im Rathaus, Bürgerbüro abgeholt oder hier abgerufen werden.

Außerdem können aktuelle Informationen zu den Fahrplänen auf der Internetseite des VRN – www.vrn.de – abgerufen werden. Telefonisch erreichen Sie die Fahrplanauskunft unter 01805-8764636 (0,14/Minute Festnetz).


Wissenswertem rund um die Modernisierung von Wohnungseigentümergemeinschaften

Im Rahmen des vom Bundesumweltministerium geförderten Projekts „WEG der Zukunft“ befassen sich die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und deren Konsortialpartner mit der Frage wie die Sanierungsrate in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) gesteigert werden kann. In diesem Zusammenhang ist auch die vorliegende Videoreihe entstanden. Die Videos bieten Eigentümerinnen und Eigentümern, Verwalterinnen und Verwaltern sowie allen weiteren Interessierten Wissenswertes rund um verschiedene Themen aus dem Bereich Modernisierungen in WEG. Zum einen erhalten sie Einblicke in den idealtypischen Ablauf von der Idee bis zur Umsetzung einer Modernisierungs-maßnahme sowie aktuell geltende gesetzliche Regelungen. Zum anderen erhalten sie aber auch praktische Hinweise zur Umsetzung, etwa was für Möglichkeiten gibt es, wenn eine neue Heizung eingebaut werden muss oder auch wie eine WEG eine eigene Photovoltaikanlage auf ihrem Dach installieren kann. Die Videoreihe ist unter diesem Link verfügbar. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf der Webseite der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und der Projekthomepage.


Grundsteuerreform 2025

Sehr geehrte Grundstückseigentümer,

hier nochmals alle wichtigen Informationen zur Grundsteuerreform 2025 in aller Kürze:

Ab dem Jahr 2025 wird die Grundsteuer B (für alle bebauten und unbebauten Grundstücke, sofern nicht der Grundsteuer A für Land- und Forstwirtschaft zuzurechnen) nach dem so genannten „modifizierten Bodenwertmodell“ ermittelt. Dieses basiert im Wesentlichen auf zwei Werten, der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert.

Durch dieses geänderte Berechnungsverfahren sind Sie als Grundstückseigentümer verpflichtet, schon in diesem Jahr eine entsprechende Steuererklärung dem Finanzamt abzugeben. Hierzu werden Sie im Frühjahr dieses Jahres von der Finanzverwaltung aufgefordert.

Die Steuererklärung ist nicht bei der Gemeindeverwaltung Wiesenbach abzugeben!

Entsprechende Ausfüllhilfen zur Steuererklärung wird die Finanzverwaltung im Frühjahr/Sommer veröffentlichen.

In der Steuererklärung müssen Sie u.a. Angaben zu dem am Stichtag 1. Januar 2022 für Ihr Grundstück maßgebenden Bodenrichtwert machen. Die entsprechenden Bodenrichtwerte Ihres Grundstücks können Sie bereits unter folgenden Links abrufen:

www.gutachterausschuesse-bw.de/borisbw

Die Steuererklärung ist elektronisch abzugeben. Dies kann zum Beispiel über das Portal ELSTER der Finanzämter vorgenommen werden. Nähere Informationen zur ELSTER-Registrierung finden Sie unter

www.elster.de/eportal/registrierung-auswahl .

Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig zu registrieren, da der Anmeldeprozess einige Zeit dauert.




Noch rund 100 Termine für Kinderimpfungen buchbar / Für Erwachsene sind sogar noch mehrere tausend Termine an verschiedenen Standorten verfügbar

Aktuell sind für Dienstag (28. Dezember) und Mittwoch, 29. Dezember, noch knapp 50 Termine für Kinderimpfungen im Impfstützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg (PHV) buchbar, teilt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mit. „Wir haben kurzfristig Unterstützung durch Kinderärztinnen und -ärzte aus der Umgebung erhalten und konnten so erfreulicherweise zusätzliche Termine für Impfungen von Kindern zwischen 5 und 11 Jahren in unser Buchungstool einstellen“, erklärt die Gesundheitsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Auch im Impfstützpunkt Sinsheim können für Mittwoch, 5. Januar, und Donnerstag, 6. Januar (Feiertag) zusammen ebenfalls noch rund 50 Termine gebucht werden.

Dies ist online unter https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impftermin möglich (Bereich Kinder, dann Patrick-Henry-Village II bzw. Sinsheim auswählen). Kinder von fünf bis elf Jahren erhalten in den Impfstützpunkten in speziellen kindgerecht gestalteten Impfbereichen zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen mit einer angepassten, geringeren Dosierung des BioNTech-Impfstoffs. Zur Impfung mitzubringen sind der Impfausweis und, falls vorhanden, die Krankenkassenkarte des Kindes, ein Lichtbildausweis des Erziehungsberechtigten sowie die Termin-bestätigung in ausgedruckter oder digitaler Form.

Für Erwachsene sind übrigens in vielen Impfstützpunkten noch zahlreiche Termine verfügbar – alleine in PHV sind es über 2500 Termine, die vom 1. bis 9. Januar noch gebucht werden können. Der Direktlink für die Online-Buchung von Terminen für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen von Erwachsenen ist derselbe: https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impftermin Zudem ist die Terminbuchung telefonisch bei der Corona-Hotline des Gesundheitsamtes (06221/522-1881 – unter der Woche erreichbar von 7.30 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr) möglich.

Eine Neuerung, die ab sofort für alle Impfstützpunkte sowie DIA-Standorte gilt und sich aus der neuen Corona-Verordnung des Landes ergibt, ist die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbarer Maske – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken.


Kostenlose Corona-Schnelltests

In Wiesenbach werden wieder kostenlose Schnelltests im Bürgerhaus zu folgenden Zeiten angeboten:

Montags: 8:30 bis 11:30 Uhr sowie 16:00 bis 19: 00 Uhr

Dienstags: 13:00 bis 15:00 Uhr

Mittwochs: 8:30 bis 11:30 Uhr sowie 16:00 bis 19: 00 Uhr

Donnerstags: 8:30 bis 11:30 Uhr sowie 16:00 bis 19: 00 Uhr

Freitags: 11:00 bis 13:00 Uhr

Samstags: 09:30 bis 12:00 Uhr ( In der Praxis Müller-Kölemen)

Sonntags: 14:00 bis 18:00 Uhr

Kommen Sie bitte nicht zum Testen, wenn sie glauben sich angesteckt zu haben oder bereits erste Symptome haben. Haben Sie Symptome wie Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden oder dem Verlust des Geruchs-/Geschmackssinns kontaktieren Sie Ihren Hausarzt bitte telefonisch.


Einbrecher gehen in Wiesenbach um!

In den vergangenen Wochen haben sich einige Einbrüche in Wiesenbach ereignet. Dabei wurde unter anderem Bargeld sowie hochwertiger Schmuck entwendet. Solche Einbrüche sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Schützen Sie sich, denn wer wichtige Punkte beachtet, sich richtig verhält und geeignete Sicherungstechnik anbringt, kann sich viel Ärger ersparen.

  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren vollständig, behalten Sie offene Terassentüren beim Lüften im Blick.   
  • Schließen Sie die Haustüre auch bei kurzer Abwesenheit ab.
  • Verstecken Sie Schlüssel nicht außerhalb Ihres Wohnbereichs, Einbrecher finden solche Verstecke kinderleicht.
  • Melden Sie verdächtige Beobachtungen der Polizei, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig anrufen.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, im Internet oder auf Ihrem Anrufbeantworter. Ihr Haus sollte während dieser Zeit einen bewohnten Eindruck machen. Arbeiten Sie mit Zeitschaltuhren oder schaffen Sie sich eine Fernsehattrappe an.
  • Erstellen Sie eine Wertgegenstandsliste              und machen Sie ggf. Fotos Ihrer Wertgegenstände.

Weitere hilfreiche Tipps und Hinweise wie sie sich gegen Einbruch schützen können gibt der Flyer der Initiative „KeinBruch“ der von der Bundepolizei herausgegeben wird. Den Flyer erhalten Sie direkt bei der Gemeindeverwaltung oder bei jeder deutschen Polizeidienststelle.

Mehr Informationen erhalten Sie unter anderem https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/ sowie unter: https://www.k-einbruch.de/.

Die Kriminaldirektion Heidelberg besitzt auch eine Beratungsstelle, an die Sie sich unter der Telefonnummer 06221/99-1234 bzw. der Mailadresse beratungsstelle.hd@polizei.bwl.de bei Fragen zum Thema Einbruchssicherheit,  wenden können.


Grundsteuerreform 2025

Sehr geehrte Grundstückseigentümer,

in den letzten/nächsten Tagen haben/werden Sie Ihren Grundsteuerbescheid für das Jahr 2022 erhalten. Dieser wurde noch auf den bisherigen gesetzlichen Grundlagen erlassen.

Das im November 2020 verabschiedete Landesgrundsteuergesetz gilt erst ab dem 1. Januar 2025 als Grundlage für die neu zu berechnende Grundsteuer. Die Grundsteuerreform wird sich somit erstmals in den Grundsteuerbescheiden ab dem Jahr 2025 auswirken.

Ab dem Jahr 2025 wird die Grundsteuer B (für alle bebauten und unbebauten Grundstücke, sofern nicht der Grundsteuer A für Land- und Forstwirtschaft zuzurechnen) nach dem so genannten „modifizierten Bodenwertmodell“ ermittelt. Dieses basiert im Wesentlichen auf zwei Werten, der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert. Für die Berechnung werden beide Werte multipliziert. Dies ergibt den Grundsteuerwert. Dieser Grundsteuerwert ist mit einer Steuermesszahl (1,3 Promille) zu multiplizieren. Daraus ergibt sich der Steuermessbetrag, der Bemessungsgrundlage der Grundsteuer ist. Für überwiegend zu Wohnzwecken genutzte Grundstücke wird die Steuermesszahl um einen Abschlag in Höhe von 30 Prozent gemindert, beträgt also 0,91 Promille.

Der Steuermessbetrag wird, wie auch bisher, durch das Finanzamt im Grundsteuermessbescheid festgesetzt. Der Grundsteuermessbetrag wird, wie bisher, mit dem jeweiligen Hebesatz der Gemeinde Wiesenbach multipliziert, woraus sich die tatsächlich zu leistende Grundsteuer ergibt.

Durch dieses geänderte Berechnungsverfahren sind Sie als Grundstückseigentümer verpflichtet, schon in diesem Jahr eine entsprechende Steuererklärung dem Finanzamt abzugeben. Hierzu werden Sie im Frühjahr dieses Jahres von der Finanzverwaltung aufgefordert.

Die Steuererklärung ist nicht bei der Gemeindeverwaltung Wiesenbach abzugeben!

Entsprechende Ausfüllhilfen zur Steuererklärung wird die Finanzverwaltung im Frühjahr/Sommer veröffentlichen.

In der Steuererklärung müssen Sie u.a. Angaben zu dem am Stichtag 1. Januar 2022 für Ihr Grundstück maßgebenden Bodenrichtwert machen. Die entsprechenden Bodenrichtwerte Ihres Grundstücks können Sie unter folgenden Links abrufen:

www.gutachterausschuesse-bw.de/borisbw

www.wiesenbach-online.de/wp-content/uploads/2021/08/210723_BRW_Wiesenbach.pdf

Die Steuererklärung ist elektronisch abzugeben. Dies kann zum Beispiel über das Portal ELSTER der Finanzämter vorgenommen werden. Nähere Informationen zur ELSTER-Registrierung finden Sie unter

www.elster.de/eportal/registrierung-auswahl .

Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig zu registrieren, da der Anmeldeprozess einige Zeit dauert.

Entscheidend für die Höhe der Grundsteuer ab dem Jahr 2025 ist dann neben den bodenwertgeprägten neuen Grundsteuermessbeträgen der künftige im Jahr 2025 anzuwendende Hebesatz. Diesen kann die Gemeinde Wiesenbach erst ermitteln, wenn wir aus den Messbescheiden des Finanzamts die Summe der neuen Messbeträge kennen. Diese Datenbasis wird der Gemeinde Wiesenbach voraussichtlich erst im Laufe des Jahres 2024 vollständig vorliegen. Vorher lässt sich nicht absehen, ob und inwieweit der Hebesatz gegenüber dem bisherigen Hebesatz erhöht oder ermäßigt werden muss, um das für 2025 angestrebte Grundsteueraufkommen zu erreichen. Anders ausgedrückt: Je nach  Veränderung der neuen Messbeträge gegenüber den bisherigen Messbeträgen kann bereits mit einem deutlich niedrigeren Hebesatz das angestrebte Aufkommen erzielt werden. Andererseits kann auch ein deutlich höherer Hebesatz nötig sein, um das Aufkommen in bisheriger Höhe zu erreichen. Daher können auch Beispielsberechnungen mit dem bisherigen Hebesatz nicht zu belastbaren Aussagen im Hinblick auf die Höhe der künftigen Grundsteuer führen.

Auch bei insgesamt angestrebter Aufkommensneutralität wird es allerdings zwischen Grundstücken, Grundstücksarten und Lagen zu Belastungsverschiebungen kommen. D.h. es wird Grundstücke geben, für die ab dem Jahr 2025 mehr Grundsteuer als bisher zu bezahlen ist und Grundstücke, für die weniger als bisher zu bezahlen ist. Dies ist nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, in der die bisherige Bewertung und damit auch die Verteilung der Grundsteuerlast auf die Grundstücke als verfassungswidrig erachtet und dem Gesetzgeber eine Neuregelung aufgegeben wurde, die zwangsläufige Folge der Reform.

Nähere Informationen zum Landesgrundsteuergesetz finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Finanzen Baden-Württemberg unter www.Grundsteuer-BW.de .